Leerstände an der Alten Bahnhofstraße
Wer die Alte Bahnhofstrasse entlang geht, besonders an deren oberen Ende, steht immer wieder mal vor einem leeren Schaufenster.Gähnend leere Schaufenster oder mit Papier verklebte machen aber unsere Haupteinkaufsstraße nicht gerade ansprechender. Sicherlich, Veränderungen sind normal, viele der noch älteren Langendreerern bekannte - besonders kleinere - Geschäfte haben längst geschlossen, da die Inhaber zu alt, keine Nachfolger da waren oder es sich einfach nicht mehr lohnte.Warum finden sich aber häufig keine neuen Mieter und die Verkaufsflächen bleiben über lange Zeit ungenutzt? Ist die Alte Bahnhofstraße zu unattraktiv, zu teuer oder...? Es kommen sicherlich viele Faktoren zusammen. Generell scheint das Interesse bei potentiellen neuen Geschäftsleuten gering, an den Alten Bahnhof zu ziehen. Das gesamte Gebiet - auch das Wohnumfeld - sagt vielen nicht zu. Sie rechnen sich deshalb keinen oder nur geringen Geschäftserfolg aus, da sie das Ausbleiben von Kundschaft befürchten. Ein zweites nicht unerhebliches Problem entlang einer Einkaufsstraße, deren Häuser noch zu Zeiten entstanden sind, als man mit Pferdekutsche und später der Tram fuhr, ist die Parkplatzsituation. Es können nur wenige Parkplätze angeboten werden, gut erreichbare größere Ausweichparkplätze gibt es kaum. Auf der anderen Seite erwartet die Stadt häufig die Bereitstellung von öffentlichem Parkraum, bevor sie Genehmigungen erteilt. Hier stellt sich dann die Frage, was man gemeinsam - Stadt, Hauseigentümer, potentielle Mieter und die Werbegemeinschaft- tun kann, um Abhilfe zu schaffen und die Alte Bahnhofstraße durch neue Geschäftsideen zu beleben und damit auch das gesamte Umfeld interessanter zu machen und wirtschaftlich zu fördern. Die vielen leeren Geschäfte katapultieren eine Einkaufsstraße ins Abseits. Es muß schnellstens etwas geschehen. GK
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