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Das buntStift

buntstift_2Ein interessantes Projekt sieht seiner Vollendung entgegen.
Die DOPO hat schon mehrmals darüber berichtet. In einem Mehrgenerationenhaus wollen Alt und Jung gemeinsam unter einem Dach wohnen und leben. Dazu hatte sich 2007 eine Gruppe zusammengefunden, die genossenschaftlich organisiert ein generationenübergreifendes Projekt, das buntStift, bis 2010 verwirklichen wollte.
Ein geeignetes Objekt war auch bald an der Stiftstraße 40 gefunden, das aus dem 19. Jahrhundert stammende „städtische Frauenheim“, das nun nach wechselvoller Geschichte leer stand und zu verfallen drohte.

Von der Stadt Bochum in Erbpacht genommen wird nun auf 1.800 Quadratmetern  ein neues Wohnkonzept mit dem buntStift umgesetzt. 20 Wohnungen für ca. 50 Menschen zwischen einem und über achtzig Jahren werden nach Beendigung der umfangreichen Umbau- und Erweiterungsarbeiten hier bezogen werden.

So bunt wie der Name wird dann auch die Zusammensetzung der Mitbewohner sein, deren Bedürfnisse beim Bau eine große Rolle gespielt haben. Große Wohnungen für junge Familien, barrierefreies Wohnen für Ältere und Behinderte und der nötige Aufzug gehören so selbstverständlich mit zum Gesamtkonzept wie die Nachhaltigkeit in der späteren Energieversorgung, z.B. durch eine moderne Pelletheizung.
Mobilität und Miteinander, Spiel- und Freizeitgestaltung für die Kinder, Gemeinschaftsräume und später noch ein Gemeinschaftshaus, das auch zu mieten sein wird, gehören ebenso mit in die Planung.
Und nun sind die Beteiligten an einem entscheidenden Punkt angelangt. Nachdem der kalte Winter des letzten Jahres und das z.T. unberechenbare Sommerwetter immer wieder zu Verzögerungen geführt haben, ist es nun buntstift_1soweit. Wenn diese DOPO erscheint, wollen schon die ersten Bewohner eingezogen sein und sich in ihre neue Umgebung eingewöhnen.
Es bleibt dann natürlich noch weiterhin viel zu tun wie die Instandsetzung des Außengeländes u.v.m. Darüber wird sicherlich noch einige Zeit ins Land gehen. Doch auch diese Arbeiten werden weiterhin kontinuierlich vorangetrieben und von allen Bewohnern gemeinsam getragen und unterstützt.
Wir von der DOPO wünschen jedenfalls allen neuen und alten Langendreerern, die dort ihr Zuhause gefunden haben, viel Erfolg und Freude bei den weiteren Schritten zur Umsetzung dieses Gemeinschaftsprojektes.

Eine Wohnung mit ca. 63 Quadratmetern für ein bis zwei Personen ist übrigens noch frei.
Wer sich dafür interessiert und Informationen möchte, erhält sie bei Elisabeth Widmann unter der Telefonnummer 0234 / 9270577  oder der E-Mail- Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
GK