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Musikertreff Ruhr-Vater Achim Brüheim zum 60. Geburtstag:achim

Mach weiter so, Achim!

Als der Langendreerer Achim Brüheim (im Foto) vor ein paar Jahren den Musikertreff Ruhr ins Leben rief, hätte er selbst nicht gedacht, was daraus werden könnte. Er wollte heimi­sche Bands zusammenführen, um gemeinsame Auftritte zu organisieren. Dies auch für die Bands, die vielleicht nicht so angesagt sind, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mal vor einem größeren Publikum zu präsentieren. Die Idee fand großen Anklang. Unter Mithilfe von Gleichgesinnten organisierte er Sessions, Workshops und Konzerte im Ruhrgebiet und sorgte somit dafür, dass manch Kneipe oder anders gearteter Ver­anstaltungsort mit (musikalischem) Leben erfüllt wurde - und wird!
„Der richtige Mann zur richtigen Zeit“ - so die Meinung viele heimischer Band-Musiker. Denn die Zeit ist schlecht, was Auf­trittsmöglichkeiten für Bands anbelangt. Tradi­tionelle „Locations“ wie z.B. das „Grunewald“ in der Nähe der Uni Bochum oder das Ludwig-Steil-Haus in Bochum-Werne werden abgerissen, um Lebensmit­telläden Platz zu machen. Neugründungen von Sze­nekneipen, wie z.B. das „Maschinchen Buntes“ an der Ardeystraße in Witten sind eher die Ausnahme. Darum ist es gut, wenn sich jemand darum kümmert. Achim Brüheim macht es - professionell aber ehren­amtlich. Sein persönliches Steckenpferd ist die Akus­tik-Musik, um die er sich intensiv kümmerte. Nun will er sich aber auch ver­stärkt den Bands widmen, hat auch schon neue Ideen für neue Veranstaltungsor­te im Ruhrgebiet. Anläss­lich seines 60. Geburts­tags, den er in der Wittener Kneipe „Alte Post“ feierte, nahm er von Seiten zahl­reicher Musiker und Mit­streiter Glückwünsche und Zuspruch entgegen: „Mach weiter, so Achim!“ hieß es. Dem kann man sich nur an­schließen.
(aus: “Witten, transparent”, Ge )