Fukushima und Cafe Grabeloh
„Ach, die Liebe…“ heißt das literarische Programm, das „Paul und Willi“ ihren ca. 90 Gästen am 8.April im Saal des Cafe Grabeloh servierten. Zugegen war auch Yumi Oshima, eine Japanerin mit engsten Kontakten zu den Menschen in der AKW-Katastrophenregion bei Fukushima. Sie bekam im Verlauf der Veranstaltung die Gelegenheit, authentische Infos aus dem Erdbebengebiet zu liefern. Die Veranstalter riefen schließlich zu einer Spende auf, die an eine Kirchengemeinde in der Nähe von Fukushima gehen sollte, wo momentan unbürokratische Soforthilfe vonnöten ist. Die DORFPOSTILLE druckt für alle Spenderinnen und Spender des Abends den folgenden Brief ab, der die Veranstalter von „Ach, die Liebe…“ erreichte. Die gesammelten über 500€ sind in der Gemeinde angekommen und werden für den Wiederaufbau des fast zerstörten Kinderheims genutzt:
Sehr geehrte Herr Paul Möller, Willi Caelers und Ihre Freunde, herzlich grüße ich Sie aus dem Nordosten Japans. Gestern, am 5.5., durfte ich Ihre Spende von 6 Man 5 Sen Yen in Empfang nehmen. Der Priester der Yotsuya-Kirche aus Marioka war eigens dazu hier in Fuji no Sono vorbei gekommen. Ich habe einen Situationsbericht diesem Brief beigelegt. Daraus können Sie entnehmen, dass wir für die Kinder ein neues, dem neuesten Standard entsprechend erdbebensicheres Heim bauen wollen. Ihre Spende werden wir in diesem Sinne nutzen. Sehr herzlich danke ich Ihnen im Namen unseres Kinderheims für Ihre Solidarität und Ihr spontanes Engagement. Nochmals vielen Dank und liebe Grüße von den Kindern und Mitarbeitern des Fuji no Sono Ichinoseki. Schwester Maria Caelina Mauer
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