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Auf geht‘s, Langendreer!

Es sollte eine Art Auftaktveranstaltung werden, zu der wir von der DOPO eingeladen hatten (s. auch DOPO, Nr. 116). Ein Auftakt und Impuls zu mehr Kooperation und  besserer Kommunikation zwischen Langendreerer Geschäftsleuten, Vertretern von Vereinen, Initiativen und Einrichtungen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Dorf und vom Alten Bahnhof, den beiden Zentren Langendreers.

Und ca. 30 Interessierte kamen am 5.5.2011 um 19.30 Uhr ins Ev. Gemeindehaus an der Alten Bahnhofstr. 28.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Vorstellungsrunde ging es gleich zur Tagesordnung: Zunächst stellten die Beteiligten positive Erfahrungen mit Aktionen im Stadtteil zusammen, wie z.B. die Nachbarschaftsfeste der WAB am Stern, die Arbeit des Dorfmeisters, das Marktfest im Dorf, die Weihnachtsbaumschmückaktionen, die Kunstmeile 2010 und natürlich den mittlerweile traditionellen Weihnachtsmarkt im Dorf. Darüber hinaus erinnerte man sich auch an andere Aktivitäten, die von kleinen Gruppen und Einzelpersonen aus Langendreer durchgeführt wurden, wie z.B. Ausstellungen, Lesungen und Bemühungen um das Erscheinungsbild Langendreers.
Auf die regionale Bedeutung einiger „Leuchttürme“ im Stadtteil wurde verwiesen: die Diskothek „matrix“, der Kulturbahnhof, das Figurentheaterkolleg, die Rudolf Steiner-Schule, das Knappschaftskrankenhaus, die Stadtbücherei, die Musikschule.
In einem zweiten Schritt wurden kritische Anmerkungen gesammelt mit dem Ziel, Vorschläge zu Verbesserungen zu erarbeiten – um die man sich dann auch prompt und ausführlich bemühte.
Nicht nur die „Leuchttürme“  sollten stärker bei Langendreerer Veranstaltungen einbezogen werden, sondern auch Ortsteile wie die Wilhelmshöhe, Langendreer Holz oder Kaltehardt. Das Bemühen um eine Corporate Identity (eine gemeinsame Marke, ein Profil, ein Logo für Langendreer) wurde angeregt und besonders um eine bessere Kommunikation untereinander -  nicht nur bei geplanten Veranstaltungen.

Da das Treffen in positiver und harmonischer Atmosphäre stattfand, wurde der Vorschlag der DOPO aufgegriffen, weitere Zusammenkünfte stattfinden zu lassen. Zunächst sollen mögliche Projekte und Aktionen, die gemeinsam realisiert werden sollen, in einer Art „Vorbereitungsausschuss“ zusammengestellt werden. Einige Stichpunkte wurden bereits genannt: Einbezug der Schulen und Kirchengemeinden, Vereinskontakte, Kommunikation untereinander, das „Gesamtbild“Langendreers, Corporate Identity, Jugendliche, Bürgerwoche, das Erscheinungsbild Langendreers, Koordination von Veranstaltungen.

Dieser Vorbereitungsausschuss, bestehend aus den Damen und Herren Barczik (Mode-Boutique), Brunholt (Langenreer 04), Gimmerthal (Buchhandlung), Hagen („Aromafänger“), Koch (WAB), Linde (DOPO), Möller (DOPO), Possehl (Beratung) und Stephan (Cafe Cheese), soll seine Arbeitsvorschläge bei der nächsten „Vollversammlung“ am 7. Juli, 19.30 Uhr, im Ev.Gemeindehaus vorstellen. Dann sollen sich Projektgruppen bilden, die konkret mit der Umsetzung der Vorschläge beginnen.

Auf geht’s, Langendreer!
pawimö

Aktion Denkmal

aufgehts_2Die Auftaktveranstaltung von „Auf geht’s, Langendreer“  war für alle Beteiligten nicht nur ermutigend, sondern zeitigte auch zwei Tage später erstaunliche Folgen: Die beiden Langendreerer Geschäftsmänner Bernd Sohn und Alfred Barczik hatten sich kurz entschlossen mit einem Hochdruckreiniger, einem Rasenmäher, einer Teleskopschere und diversen Gartengeräten ausgestattet und sich das Denkmal am Markt und die dazu gehörende Rasenfläche vorgenommen, die in einem recht erbarmungswürdigen Zustand waren – immerhin ein zentraler Ort mitten im Dorf, der tagtäglich von Hunderten von Menschen passiert wird.
Die Diskussion bei der „Auf geht’s, Langendreer!“-Veranstaltung zum Punkt „Erscheinungsbild“ war der Auslöser dieser Spontanaktion der beiden Herren.
Der Wirt von der „Marktbörse“ gegenüber spendete den beiden noch ein Erfrischungsgetränk und nach ca. einer Stunde erstrahlte der denkwürdige Ort im neuaufgehts_1en Glanz.
Mag man zu solchen Denkmälern stehen, wie man will, der schmuddelige Zustand sowohl des Denkmals als auch der Rasenfläche trübte das Marktumfeld seit langem.
Wir von der DOPO waren dann auch bald zugegen, packten noch mit an und dokumentierten den Vorgang. Die logistische Unterstützung einiger Nachbarn aus dem Haus des „Reisebüros am Markt“ und vom „Big Döner“ beschleunigte die Reinigungs- und Rasenaktion.
Das vorbildliche Engagement der beiden Herren könnte beispielgebend für ähnliche Aktivitäten „von unten“ sein, gibt es doch noch etliche Stellen mehr in Langendreer, die auf solche Zugriffe warten.

Vorbereitungsausschuss traf sich

Am 15.6. traf sich der Vorbereitungsausschuss für die nächste „Vollversammlung“ im Clubhaus von Langendreer 04 (s. Foto oben rechts).
Man verständigte sich nach ausführlicher Diskussion auf die Beschreibung einer Zielperspektive („Attraktivitätssteigerung Langendreers“), auf die anzusprechenden Zielgruppen (Anwohner, Gewerbetreibende , Pendler/Touristen Verwaltung, Politiker) und nahm eine Stärken-Schwächen-Analyse für unseren Stadtteil vor. Letztere soll der Versammlung am 7. Juli präsentiert werden neben konkreten Vorschlägen zur Steigerung der Attraktivität des Stadtteils.
Die Mitarbeit möglichst vieler Leute an der Umsetzung entsprechender Maßnahmen und Projekte ist dazu nötig.( Übrigens zeigt der Lokalsender 98,5 Interesse an der Entwicklung in Langendreer!)

Nächste Vollversammlung von „Auf geht’s, Langendreer!“ am 7. Juli, 19.30 Uhr, im Ev. Gemeindehaus, Alte Bahnhofstr. 28