Buchtipp:
„Der Bund der Wächter“
Tatort Langendreer
Phillip, ein elfjähriger Junge aus Bochum, steht Marek und seiner Bande hilflos gegenüber. Bei jeder Gelegenheit wird er von den älteren Jungs schikaniert. Doch dann erhält er unerwartet Unterstützung von Luke und seinen Freunden. Gemeinsam weisen sie Marek in seine Schranken. Das Geschehen spielt sich teilweise im Ruhr-Park und auch in Langendreer ab, wo Luke, Phillip, Marek und Leo ihr Geheimversteck in einem Stellwerkhäuschen haben. Als ein Detektiv, eine Journalistin und ein geheimnisvoller alter Mann auf der Bildfläche erscheinen, dreht sich die Geschichte. Die Freunde finden einen eigenartigen Stein, kurz darauf wird in ihrem Treffpunkt in Bochum-Langendreer eingebrochen und viele dubiose Gestalten zeigen ein auffälliges Interesse an dem gefundenen Stein. Auch Marek ist nicht von der Bildfläche verschwunden und sieht seine Gelegenheit für einen Vergeltungsschlag. Als der Stein plötzlich aufleuchtet, erkennen Phillip und seine neuen Freunde schnell, dass es sich nicht um einen normalen Stein handelt und eine Jagd durch den Bochumer Osten und Süden beginnt. Ihr Weg führt sie zur Dorfkirche nach Stiepel und zum Kemnader Stausee, wo die Steinsucher und die Mitglieder vom Bund der Steinwächter aufeinander treffen. Anfänglich beginnt die Geschichte mit der Erzählung über Jugendliche und ihr Alltagsleben, von Situationen in der Schule und im Freundeskreis und wie sich ältere an jüngeren bzw. stärkere an schwächeren Jungen vergreifen. Erst in der Mitte des Buches wandelt sich die Geschichte in eine Fantasyerzählung. Plötzlich wird gezaubert und nicht alltägliche Personen erscheinen in Bochum und spannen die Jugendlichen für ihre jeweiligen Zwecke ein. Das Buch richtet sich an junge Leser ab 10 Jahren.
Über den Autor Der Autor Jürgen Riering ist 1974 in Havixbeck geboren. Sein Weg führte ihn 1999 ins Ruhrgebiet, genauer gesagt nach Bochum, wo er viele Jahre in Bo-Werne gelebt hat. Nach einigen Semestern Pädagogikstudium entschied er sich für eine Ausbildung zum Buchhändler. Den Beruf übte er lange in einer großen Buchhandlung im Ruhr-Park aus. Mittlerweile hat er sich mit seiner Leseinsel selbstständig gemacht und die Autorenseite für sich entdeckt. KH
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